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ScreenHub

Welchen Bildschirm für den Dauerbetrieb? Worauf bei der Auswahl zu achten ist

Warum ein Fernseher aus dem Elektromarkt im Dauerlauf an seine Grenzen kommt und welche Merkmale wirklich zählen.

Max Aryus

Die Frage kommt in fast jedem Gespräch: Kann man dafür nicht einfach einen Fernseher nehmen? Man kann, und für einen Bildschirm, der ein paar Stunden am Tag im Innenbereich läuft, geht das oft gut. Bei acht bis zwölf Stunden täglich über mehrere Jahre lohnt sich der genauere Blick.

Betriebsdauer

Fernsehgeräte sind für einige Stunden am Tag ausgelegt. Geräte für den Dauerbetrieb werden mit einer Angabe wie 16/7 oder 24/7 verkauft, also für sechzehn Stunden an sieben Tagen oder durchgehend. Der Unterschied betrifft vor allem die Kühlung und die Garantiebedingungen: Ein Fernseher, der im Dauerlauf ausfällt, ist häufig nicht abgedeckt.

Für eine Geschäftsstelle mit üblichen Öffnungszeiten reicht ein 16/7-Gerät. Für einen Hauseingang, an dem der Bildschirm auch abends läuft, sollte es mehr sein.

Helligkeit

Der zweite Punkt, an dem gespart wird und der sich rächt. Übliche Fernseher liegen bei 250 bis 350 Candela pro Quadratmeter. Das genügt in einem Raum ohne direktes Tageslicht.

Steht der Bildschirm gegenüber einer Fensterfront oder in einem hellen Eingangsbereich, sollten es 500 Candela oder mehr sein. Sonst sehen Sie im Sommer auf dem Bildschirm vor allem das Fenster.

Einbrennen

Ein Info-Monitor zeigt oft dieselbe Kopfzeile und dieselbe Fußleiste. Bei OLED-Geräten kann sich so etwas dauerhaft einbrennen. Für diesen Einsatzzweck ist ein LCD-Gerät die sicherere Wahl.

Ausrichtung

Hoch- oder Querformat ist keine technische, sondern eine inhaltliche Frage. Querformat hat mehr Platz für Bilder und lässt sich neben Text gut mit einem Wetterelement füllen. Hochformat wirkt in engen Eingangsbereichen ruhiger und ähnelt dem gewohnten Aushang.

Wenn Sie Hochformat wollen, prüfen Sie vorher, ob das Gerät dafür freigegeben ist. Nicht jedes darf gedreht montiert werden, wieder wegen der Kühlung.

Was am Gerät hängt

ScreenHub braucht am Bildschirm nur einen Browser. Drei Wege führen dahin:

  • Mini-PC hinter dem Gerät. Der verlässlichste Weg, weil das Gerät steuerbar bleibt und nach einem Stromausfall selbstständig wieder startet. So liefern wir aus.
  • Vorhandener Rechner. Wenn ohnehin einer in der Nähe steht, genügt der.
  • Smart-TV mit Browser. Funktioniert, hängt aber vom Hersteller ab. Manche Geräte vergessen nach einem Neustart die geöffnete Seite, andere blenden nach einiger Zeit Menüs ein.

Die zwei Punkte, die vor Ort meistens fehlen

Strom an der richtigen Stelle. Eine Steckdose in Bildschirmhöhe hinter dem Gerät. Ein Kabel, das an der Wand herunterhängt, macht die ganze Sache wieder unordentlich.

Netzwerk. Kabel ist besser als WLAN, weil es nach einem Neustart des Routers ohne Zutun wieder da ist. Wenn nur WLAN möglich ist, prüfen Sie die Signalstärke am geplanten Montageort, nicht in der Raummitte.

Der Datenverbrauch ist gering: Es wird eine Seite geladen, danach fließen nur noch Aktualisierungen. Auch ein schwacher Anschluss reicht in der Regel.

Und die Halterung

Fest an der Wand, nicht schwenkbar. Schwenkbare Halterungen werden verstellt, und dann steht der Bildschirm schief. Auf Augenhöhe für stehende Personen, das heißt Bildschirmmitte etwa 1,50 bis 1,60 Meter über dem Boden. In Wartebereichen mit Sitzgelegenheiten entsprechend tiefer.

Themen: HardwareBetrieb

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